Ausstellung: Jaroslav Seifert, 11.9.2014 – Grüner Hof 5, Ulm

21. August 2014

Jaroslav Seifert: Alle Schönheiten der Welt
Die Ausstellung widmet sich dem Leben und Werk des tschechischen Dichters und Schriftstellers Jaroslav Seifert (1901 – 1986), des einzigen tschechischen Literaturnobelpreisträgers (1984).

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Im Jahr 1921 schrieb Jaroslav Seifert sein erstes Werk Stadt in Tränen (tsch. Město v slzách) im Stil der proletarischen Kunst und wurde Mitbegründer und Sprecher der Avantgardegruppe Devětsil. Der Gedichtband Auf den Wellen von TSF (Na vlnách TSF , 1925) war ein lyrisches Tagebuch seiner Reise nach Frankreich, in dem er im Stil des tschechischen Poetismus die moderne Zivilisation besang. In den 1920er bis 1940er Jahren arbeitete Seifert als Journalist und Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und Verlagen (Rovnost, Sršatec, Reflektor, Kytice).
Nach dem Münchener Abkommen im Jahr 1938 fürchtete er in dem Gedichtband Zhasněte světla um das Schicksal seines Landes und schrieb anschließend Gedichte gegen die Besatzung der Tschechoslowakei (Světlem oděná, 1940). Nach 1948 kritisierte Seifert immer wieder das kommunistische Regime und erhielt mehrmals Publikationsverbot. Ende der 1960er Jahre wurde er Präsident des Tschechoslowakischen Schriftstellerverbands.
1968 protestierte er gegen den Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppen, später unterschrieb er die Charta 77 und wurde ein weiteres Mal mit Berufsverbot belegt. 1984, zwei Jahre vor seinem Tod, erhielt Jaroslav Seifert den Literaturnobelpreis.

Einladung zur Weihnachtslesung in Westerstetten am 21.12.2012 um 18,00 Uhr

21. Dezember 2012

 

Deutsch-Tschechischer Kulturverein Klíč und die Bücherei Westerstetten laden Sie herzlich ein zum

Deutsch-tschechischen Weihnachtsleseabend für Kinder und Erwachsene


  • Am 21.12. um 18.00 Uhr, in der Bücherei Westerstetten

  • Bernd Weltin – Rezitator und Interpret aus Ulm präsentiert 2 Weihnachtskarpfen-Geschichten

  • Mitwirkende:  6 tapfere Kinder der 2./3. Klasse

  • Adresse: Bücherei Westerstetten, Lonetalstrasse 2, 89198 Westerstetten


Bernt Weltin

  6 tapfere Kinder der 2./3. Klasse                          6 tapfere Kinder der 2./3. Klasse
6 tapfere Kinder der 2./3. Klasse

Roswitha´s Kochabend-SchwäbischeMaultäschle 27. 11. 2010

27. November 2010

Das Sudetenland und Südtirol-Ein Lichtbildvortrag von und mit Josef Grimm

06. März 2013

Sudetenland - Südtirol 2

Am Mittwoch, den 20.03. 2013, 20:00

vh-Ulm, Club Orange, Einsteinhaus, Kornhausplatz 5, Ulm

 

Das Sudetenland und Südtirol – gibt es Parallelen?

Zeitgeschichte 1918 bis heute

Ein Lichtbildvortrag von und mit Josef Grimm

Das Sudetenland und Südtirol erlitten nach dem 1. Weltkrieg ein ähnliches Schicksal:

Das Sudetenland wurde ein Teil der Tschechoslowakei, Südtirol ein Teil Italiens.

Im Vortrag wird die Entwicklung in den beiden Gebieten von 1918 bis heute in Wort und Bild aufgezeigt.

Südtirol entwickelte sich von einem besetzten Land zu einer autonomen Provinz Italiens.

Die jahrhundertelange gemeinsame Geschichte der Sudetendeutschen und Tschechen endete 1946 mit der Vertreibung der Sudetendeutschen. Erst jetzt bahnt sich eine Wiederannäherung Deutschen

und Tschechen  an.

 

 

Martin Ryšavý – Dokumentarfilm Bäreninseln

11. Dezember 2012

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Bäreninseln – Ein Film- und Leseabend mit Martin Ryšavý zu Russland


am Samstag , den 20. Oktober 2012 von 18,30 Uhr vh Ulm



Martin Ryšavý stellt seinen Dokumentarfilm Bäreninseln , Medvědi ostrovy‘ vor.

Martin Ryšavý (geb. 1967) ist ein Prager Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Sein Film Bäreninseln porträtiert eine Gruppe von Männern, die eine verlassene Wetterstation in Sibirien aufsuchen. Ein einfühlsames Porträt der sibirischen
Landschaft, ihrer Vergangenheit und Menschen.

Eintritt frei.

Festival 2011

25. März 2011


Tschechische Kulturtage 2011, 20. Mai – 12. Juni

in Ulm, Neu-Ulm, Westerstetten, Illertissen, Leipheim und Heidenheim

 

20. Mai,  Freitag

19.30 Uhr: Stadtbibliothek Ulm – Eröffnung des Festivals

 

Grußwort:

Sabine Mayer-Dölle – Bürgermeisterin

Josef Hlobil – Generalkonsul der Tschechischen Republik in München

Martina Spodareva – Vorsitzende des Deutsch-Tschechischen Kulturvereins Klíč

Eröffnung des Festivals mit der Ausstellung „Jüdische Literatur in Böhmischen Ländern“ und Lesung zu diesem Thema mit dem Herrn Bernd Weltin.

Musikalische Begleitung Petr Hemmer (Geige), Markus Munzer-Dorn (Gitarre),

mit mährischem Wein, böhmischem Bier und anderen tschechischen Spezialitäten.

 

Führung durch die Ausstellung – PhDr. Alice Boldis

 

Jüdische Literatur in den böhmischen Ländern

Die Ausstellung auf 12 grafisch aufgearbeiteten literatur-historisch sorgfältig darstellenden Tafeln  dokumentiert die Geschichte der jüdischen Literatur in den böhmischen Ländern seit dem 11. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Unter den vorgestellten Autoren finden sich  Rabbi Löw, Franz Kafka, Franz Werfel, Karel Poláček, Ota Pavel und andere.

Die Ausstellung kann man während des ganzen Festivals besichtigen.


22. Mai, Sonntag

Tag der tschechischen Küche - Pfuhl Wagnergarten

Gespickter Rinderbraten (der sog. „Lungenbraten“) mit böhmischen Knödeln

Mährischer Spatz mit Sauerkraut und böhmischen Knödeln

Bestellungen unter 0177-8050095

Neu-Ulm, Wagnergarten Pfuhl, Gerberweg 30

24. Mai, Dienstag

20.00 Uhr: Lesung „Es gibt keine Gerechtigkeit auf Erden“

Oldřich Stránský berichtet über sein Leben als Jude in der von deutschen Truppen besetzten Tschechoslowakei des 2. Weltkriegs, wie er in verschiedenen Konzentrationslagern inhaftiert gewesen war, wie er seine Eltern und seinen Bruder verlor, wie er sich nach drei Jahren grausamster Misshandlung retten konnte und  einen neuen Lebensanfang suchen musste… und warum er heute keinen Hass im Herzen nährt, obwohl es keine Gerechtigkeit auf Erden gibt

Ulm, Volkshochschule, EinsteinHaus, Club Orange

Eintritt: 5/4 €

25. Mai, Mittwoch

15.30 bis 17.30 Uhr „Mit dem Märchenexpress nach Tschechien“

Kooperationsprojekt mit der Begegnungsstätte Charivari – 3 Nachmittage für Grundschulkinder

(25.5., 1.6. und 8.6., 15.30 bis 17.30)

Anmeldung: 0731-1615442, Kostenbeitrag für alle drei Termine  3 €

Ulm, Begegnungsstätte Charivari

25. Mai Mittwoch

Kinozeit: Film „Lotrando und die schöne Zubejda“

Der einfache Räubersohn Lotrando reist in den fernen Orient und begegnet dort der schönen Zubejda, die an einer schweren Krankheit leidet. Was für schicksalhafte Begegnungen der gute Lotrando noch zu meistern hat und ob er der Prinzessin helfen kann?

 

01. Juni Mittwoch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Klappe die Erste – Wir führen Regie!“

Spielerisch lernen wir, was alles zu einem guten Märchen gehört. Ein schlauer Held, eine böse Schwiegermutter oder einfach nur eine Räuberbande. Phantasievoll verfassen wir dann unser eigenes Drehbuch.

08. Juni Mittwoch

„Klappe die Zweite – Wir drehen unseren eigenen Märchenfilm!“

Liebe Kinder aufgepasst, wir verwandeln das Charivari in eine Märchenwelt und werden schließlich die Hauptakteure unseres eigens produzierten Drehbuchs. Wie wird unser Film wohl heißen?!

 

26. Mai, Donnerstag

17.00 Uhr: Ausstellungseröffnung  „Leben und Zeit des Schriftstellers Karel Čapek“

Grußwort: Marita Kaiser – Bürgermeisterin

Karl-Heinz Brunner – Vorsitzender des Freundeskreis Illertissen

Martina Spodareva – Vorsitzende des Deutsch-Tschechischen Kulturvereins Klíč

 

Karel Čapek (1890-1938), Journalist von Beruf, Begründer der modernen Sci-fi, ein weltberühmter Dramatiker, enger Freund des ersten tschechoslowakischen Präsidenten, T.G.Masaryk, Kulturbotschafter der Tschechoslowakei – es lässt sich eine unendliche Reihe solcher Bezeichnungen im Zusammenhang mit Karel Čapek bilden. Eine sehr interessante Persönlichkeit, die durch diese Wanderausstellung bereits viele begeisterte Fans in Deutschland fand.

Lesung: Silke Knaepper und Bernd Weltin von der Literaturgruppe Flugfische

Führung durch die Ausstellung: Martina Spodareva

Illertissen, Sparkasse



27. Mai, Freitag

19.30 Uhr: Film „Die Weiße Krankheit“ – Antikriegsdrama, basierend auf der gleichnamigen Inszenierung des Dramas von Karel Čapek am Prager Nationaltheater. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Illertissen, Sparkasse

 

28. Mai, Samstag

19.30 Uhr: Film „Krakatit“ – ein Klassiker, gedreht nach dem tschechischen Science-fiction-Roman von Karel Čapek. Originalfassung mit deutschen  Untertiteln.

Illertissen, Sparkasse

 

28. Mai, Samstag

11.00 bis ca. 20.00 Uhr: „Böhmisch-Mährischer Tag in Westerstetten“

Westerstetten, Lonetalhalle

11.00 bis 15.00 Uhr: „Kochen–Singen–Tanzen mit Tschechien im Ranzen“ ist ein Projekt für die Grundschulkinder in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Westerstetten.

In der Lonetalhalle wird gekocht, gesungen und getanzt. Ein abwechslungsreiches Programm erwartet alle neugierigen Kinder, die sich mit uns auf eine interessante Reise durch Tschechien begeben.

 

 

17.00 Uhr:Das Ensemble „Tramtarie“ aus Olmütz, Mähren,  präsentiert das erfolgreiche Stück „Geschichten über den Urmenschen“ – für Kinder ab 4 Jahren.

18.00 Uhr: Polka-Tanz

19.00 Uhr: Musikverein Westerstetten präsentiert böhmische und mährische Melodien,

Leitung: Jörg Stegmaier

29. Mai, Sonntag

19.30 Uhr: Film „Über das Übersinnliche“ – Verfilmung dreier Erzählungen von Karel Čapek, die mit ihren herausragenden schauspielerischen Leistungen zu den Höhepunkten tschechischer Nachkriegskinematographie gehört.

Illertissen, Sparkasse

 

29. Mai, Sonntag

11.00 Uhr: „Paradekonzert“ Musikverein Westerstetten präsentiert böhmische und mährische Melodien, Leitung: Jörg Stegmaier

Ulm, Marktplatz

 


29. Mai, Sonntag

14.00 Uhr: Theatergruppe Tramtarie aus Mähren, „Geschichten über den Urmenschen“

Eine ein wenig lehrreiche, aber vor allem sehr amüsante Erzählung darüber, wie der Urmensch sein erstes Häuschen baute, wie er das Feuer und seine Vorteile entdeckte, wie er sich mit dem Hund anfreundete und wie er feststellte, dass das Leben zu zweit angenehmer ist.

Ulm, Ulmer Zelt

   


30. Mai, Montag

20.00 Uhr: Ausstellungseröffnung –  Michal Tůma: PORTRÄTS.

…ich habe auch den englischen König bedient

Schwarzweiße Fotografien im Großformat (100×130 cm) mit Porträts von bekannten und unbekannten Persönlichkeiten stellt der tschechische Fotograf Michal Tůma vor.

 

Lesung: Silke Knäpper und Bernd Weltin aus dem Werk Bohumil Hrabal`s

Neu-Ulm, Stadtbücherei

   


31. Mai,  Dienstag

10.00 Uhr: „Die schlaue Prinzessin“ – Ulmer ErzählerinDorothea Reutter trägt das Märchen von Božena Němcová vor. Für Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene.

Einmal im Leben zu bekommen, was von ganzem Herzen ersehnt wird, hat zuweilen einen sehr hohen Preis. Die Wette mit dem Teufel hat Konsequenzen und scheint geradewegs in den Abgrund zu führen. Was jedoch mit wacher Beobachtung und kluger Idee noch zu retten ist, wird sich im Verlauf der Geschichte zeigen.

Ulm, Stadtbibliothek

        


02. Juni, Donnerstag

18.00 Uhr: Kochabend Leipheim

Leipheim, Mehrgenerationenhaus, Hermann-Köhl-Str. 3

     


03. Juni, Freitag

Aus dem „Bärenhaus“ in die Welt:

Egon Erwin Kisch als rastloser Journalist und Schriftsteller

Er stammt aus dem deutsch-jüdischen Milieu Prags. Er wächst auf in „kakanischer“ Zeit und Umfeld, nimmt am Ersten Weltkrieg teil, wird Kriegsgegner, Journalist und überzeugter Kommunist. Er ist ständig unterwegs, grenzenlos neugierig – und schreibt.

Egon Erwin Kisch (1885 – 1948) ist mehr, als das Klischee vom „rasenden Reporter“ vermuten lässt. Das zeigen Blicke auf sein facettenreiches Leben und viele Beispiele aus seinen fesselnden Reportagen.

Referent: Bernd Weltin, Rezitator und Mitglied der Ulmer Literaturgruppe „Flugfische“.

Ulm, Stadtbibliothek

          


05. Juni, Sonntag

15,15 Uhr:  Filmvorführung – „Ich hab den englischen König bedient“. Gedreht nach dem gleichnamigen Roman von Bohumil Hrabal erzählt der Film mit Witz und Tücke die Geschichte eines kleinen Mannes.

(Original mit englischen Untertiteln)

Ulm Obscura / Cineasta

      


06. Juni, Montag

20:00 Uhr: Vortrag -  Erich Später: „Die deutsche Besatzungspolitik in der Tschechoslowakei“

In den Debatten um das “Zentrum gegen Vertreibung”, das die deutschen Vertriebenverbände in Berlin errichtet sehen wollen, wird der von Deutschland 1939 begonnene Vernichtungskrieg und die fast vollständige Auslöschung der europäischen Juden gerne als “Vorgeschichte” abgehandelt.

Der Historiker Erich Später untersucht diese “Vorgeschichte” am Beispiel der Tschechoslowakei.

Ulmer Volkshochschule, EinsteinHaus, Club Orange

Eintritt: 5/4 €

    


 

07. Juni, Dienstag

22:15 Uhr: Filmvorführung – „Ich hab den englischen König bedient“

(Original mit englischen Untertiteln)

Ulm, Obscura / Cineasta

08. Juni, Mittwoch

20.15 Uhr: Tschechischer Kurzfilmabend

Tschechische studentische Kurzfilme der letzten Zeit, insbesondere ausgezeichnete Arbeiten der Studenten der Prager FilmakademieFAMU

Ulm, Obscura / Cineasta

 

10. Juni, Freitag

20.00 Uhr Konzert Martina Trchová

Liedermacherin aus Prag, begleitet durch Gitarre und Kontrabass, reflektiert in ihren Liedern die Thematik der menschlichen Freiheit, Beziehungen und Motive der Stadt. Ihre Musik schwebt zwischen den Genres und lässt sich nicht einordnen.

Es werden böhmische Kulinarien im Charivari-Hof angeboten.

Ulm, Charivari

Eintritt: 8/6 €

     


11. Juni, Samstag

16.00 Uhr: Konzert My3.avi – die erfolgreiche junge Band aus Prag präsentiert alternative Jazz- und  Folkmusik. Die Gruppe erstrahlte auf den größten Folk-Festivals in Tschechien, wo sie bereits viele Preise eingesammelt hat.

Heidenheim, Brenzpark

   


11. Juni, Samstag

19.00 Uhr: Konzert „Lístek“ die junge Kapelle aus Prag bereichert das Festivalprogramm mit akustischem Folk, Bluegrass und Country-Musik in der Besatzung Panflöte, Gitarre, Banjo und Kontrabass.

Neu-Ulm, Glacis

   


12. Juni, Sonntag

19.00 Uhr: Konzert My3.avi – die erfolgreiche junge Band aus Prag präsentiert alternative Jazz- und  Folkmusik. Die Gruppe erstrahlte auf den größten Folk-Festivals in Tschechien, wo sie bereits viele Preise eingesammelt hat.

Neu-Ulm, Glacis

 

Kooperationspartner
Akademisches Auslandsamt der Universität Ulm, Cineasta und Kino Obscura
–       Vorführungen studentischer Filme aus FAMU Prag
Begegnungsstätte Charivari – Projekt für Kinder, Konzert
Brenzpark e.V. Heidenheim – Konzert
FAMU Prag – Tschechische Filmhochschule
Freundeskreis Illertissen – Elbogen – Ausstellung
Gemeinde und Musikverein Westerstetten – Projekt für Kinder und Polkaabend für Erwachsene
Generalkonsulat der Tschechischen Republik München
–       Schirmherrschaft durch den Herrn Generalkonsul Josef Hlobil
Mehrgenerationenhaus Leipheim – Kochabend
Stadt Neu-Ulm
Kooperation im Rahmen der  Foto-Ausstellung und der Konzerte im Glacis Park
Stadt Ulm
Kooperation im Rahmen des Paradekonzertes
Stadtbibliothek Ulm – Ausstellung, Lesung
Stadtbücherei Neu-Ulm – Ausstellung
Stiftungsfonds Čapeks Strž – Ausstellung in Illertissen
Tschechisches Zentrum München – Ausstellungen
Tschechisches Haus Düsseldorf – Ausstellungen
Ulmer Zelt – Kindervorstellung
Volkshochschule Ulm – Vorträge
Zentrum für Sprachen und Philologie der Universität Ulm – Lesung

Förderer

 

Baden-Württemberg Stiftung
Bezirk Schwaben
Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds Prag
Stadt Ulm
Stadt Neu-Ulm
Sparkasse Ulm
Ulmer Bürgerstiftung

Czech Literature Portal

15. Februar 2011

Institut umění – Divadelní ústav

Celetná 17 | 110 00  Praha 1

Tel.: 00420-224 809 119

Viktor Debnár – viktor.debnar@institutumeni.cz


  • Newsletter Institutu umění

  • Program EU Culture


http://www.czechlit.cz/en/

Vítejte na Portálu české literatury

Vícejazyčný webový Portál české literatury (PČL) je primárně určen k propagaci české literatury v zahraničí prostřednictvím poskytování informací. Portál si klade za cíl ve výběrové podobě postupně zpřístupňovat především informace o žijících a v současné době tvořících literátech a o jejich díle (prozaici, básníci, dramatici, esejisti a autoři knih pro děti a mládež). Portál nemá v úmyslu nahrazovat vyčerpávající akademické zdroje informací, jeho ambicí je sloužit jako centrální a moderní zdroj pravidelně obměňovaných a aktualizovaných informací, určených hlavně pro zahraniční odbornou veřejnost (bohemisté vč. studentů, překladatelé, nakladatelští redaktoři, literární centra), pořadatele literárních akcí (festivaly, veletrhy, čtení, výstavy), publicisty, krajany či pro běžné čtenáře a zájemce o českou literaturu.

The multilingual Czech Literature Portal is intended mainly for the promotion of Czech literature abroad. The aim of the Portal is to provide information on contemporary Czech authors and their works (novelists, poets, playwrights, essayists including authors of literature for children). It is not the purpose of the Portal to stand in for the comprehensive range of academic sources available in this area. The service we seek to provide is that of a modern, centralized source which is regularly updated, comprising information on the literary life of the Czech Republic in its broadest sense. The information is intended to reach abroad: scholars (including students), translators, editors, literary centres, organizers of literary events (festivals, fairs, readings, exhibitions), journalists, compatriots and regular interested persons in the Czech literature.

http://www.czechmusic.org/osobnosti


  • Na této stránce naleznete přehled významných českých hudebnich umělců.

  • There is an overview of important Czech music artists.


Ulm 15.3.2010

Bohumil Hrabal

15. Februar 2011

Bohumil Hrabal (*28.März 1914 in Brünn (Brno); † 3.Februar 1997 in Prag) war ein tschechischer Schriftsteller. Er gilt als einer der bedeutendsten tschechischen   Autoren des 20. Jahrhunderts.

Bohumil Hrabal kam in Brno (Brünn) zur Welt. Der Name seines biologischen Vaters ist nicht bekannt. Als seine Mutter Marie 1920 den Buchhalter der Brauerei in Polná  , František Hrabal heiratete, nahm dieser Bohumil als seinen Sohn an. Die Familie zog nach Nymburk an der Elbe um, wo Bohumil seine Kindheit und Jugend verbrachte. Diese Zeit verarbeitet er in verschiedenen seiner literarischen Werke, etwa der Trilogie Das Städtchen am Wasser (Die Schur, Schöntrauer, Harlekins Millionen) und in Das Städtchen, in dem die Zeit stehenblieb.

Hrabal war kein besonders guter Schüler. Wesentlich mehr als für die Schule interessierte er sich für das bunte Geschehen in der Brauerei und für Josef, genannt Onkel Pepin, den Bruder seines Stiefvaters Francin, der “zu Besuch kam und bis zum Tode blieb”. Anhand des Redeflusses von Onkel Pepin hatte Hrabal seinen literarischen Stil geschult, für den er das Fantasiewort “Bafeln” (tschechisch “pabit”) erfand. Ein langer stilisierter Monolog Onkel Pepins findet sich in Die Leiden des alten Werther, welches später zu Tanzstunden für Erwachsene und Fortgeschrittene umgeschrieben wurde.

Nach seinem Abitur (1935) studierte Hrabal an der Juristischen Fakultät, besuchte jedoch gleichzeitig Vorlesungen über Literaturgeschichte, Kunst und Philosophie. Aufgrund der zeitweiligen Schließung der Hochschulen während der Okkupation konnte er sein Studium erst 1946 abschließen. Während des Krieges war er bei der Bahn u.a. als Fahrdienstleiter in Kostomlaty nad Labem beschäftigt, was sich – wie auch bei seinen übrigen Tätigkeiten – in seinem literarischen Werk widerspiegelt (Reise nach Sondervorschrift – Zuglauf überwacht). Seine beruflichen Tätigkeiten wechselten zwischen Versicherungsagent, Handelsreisender und schließlich Hilfsarbeiter in einer Stahlhütte (ab 1949), wo er dann nach einem schweren Unfall von 1953 bis 1959 als Verpacker von Altpapier in einem Rohstoff-Sammellager arbeitete. Diese Zeit ist literarisch verarbeitet in einer seiner berühmtesten Erzählungen Allzu laute Einsamkeit, aber auch im ersten Teil seiner autobiographischen Romantrilogie Hochzeiten im Hause.

Hrabal schrieb bereits seit den 1930er Jahren literarische Texte, die jedoch zunächst unveröffentlicht blieben. Erste Texte erschienen vereinzelt in den 1950er Jahren. Zum Beruf machte er das Schreiben jedoch erst 1963. Ab 1970 durfte er für einige Jahre nicht mehr publizieren und schrieb daher in Samisdat- oder Exil-Zeitschriften. 1975 veröffentlichte er in der Zeitschrift Tvorba einen selbstkritischen Aufsatz, der es ihm unter teilweise strenger Aufsicht der Zensur ermöglichte, wieder zu publizieren. Eine Reihe seiner Werke wurde vom Verlag Pražská imaginace (“Prager Imagination”) herausgegeben. In den Jahren 1991 bis 1997 erschien dort sein gesammeltes Werk in 19 Bänden.

Bohumil Hrabal starb in Prag nach einem Fenstersturz beim Füttern von Tauben aus dem 5. Stock des Krankenhauses ‘Na Bulovce’, in dem er in Behandlung war. Ob Hrabals Tod ein Selbstmord oder ein Unfall war, wurde im internationalen Feuilleton oft diskutiert, blieb jedoch ohne konkretes Ergebnis und wird auch nicht mehr festzustellen sein. Für einen Freitod Hrabals jedenfalls spricht das Argument, dass die Todesart sehr arrangiert wirkt und Gemeinsamkeiten mit Szenen aus Hrabals Werk aufweist. In diesem Zusammenhang wird auch immer wieder auf die drei berühmten Prafeg Fensterstürze angespielt – Hrabals Tod stellt demnach den vierten Prager Fenstersturz dar.

Er wurde im Familiengrab auf dem Friedhof in Hradištko u Sadské bestattet. In demselben Grab sind auch seine Mutter “Maryška”, Stiefvater “Francin”, Onkel “Pepin”, Ehefrau “Pipsi” und Bruder “Slávek” begraben.

Stammtisch 27.1.2011 POSTŘIŽINY/KURZGESCHNITTEN

27. Januar 2011

Postriziny 1981POSTŘIŽINY/KURZGESCHNITTEN

MAGDA VASARYOVA + Jiří Schmitzer

 

Brauerei Dalešice

POSTŘIŽINY/KURZGESCHNITTEN

Filmvorführung

Regie: Jiří Menzel, 1981

Darsteller: Magda Vášáryová, Jiří Schmitzer, Oldřich Vlach, Rudolf Hrušinský st., Jaromír Hanzlík, Petr Čepek, Miloslav Štibich, Pavel Vondruška,František Řehák,

Mit einer klassischen Komödie nach dem Buch von Bohumil Hrabal wollen wir den Frühling aufwecken.  Da  sich  die  Geschichte  in  einer Brauerei abspielt, erlauben wir ausnahmsweise die Konsumierung von mitgebrachtem Bier.  Böhmische  Marken  werden dabei empfohlen.

Postřižiny (1980)

“Komedie natočená Jiřím Menzelem podle stejnojmenné knížky Bohumila Hrabala je protkána stále probíhajícím konfliktem správce pivovaru Francinem se správní radou, tvořenou představiteli města.”

Mozaika humorně laděných událostí začíná jedním z malých rituálů, kterými si koření spokojené manželství Francin a Maryška. Ta hledá v přítmí ložnice malý dárek, kterým je tentokrát patentní navlékač jehel. Francin je správcem pivovaru v jednom malém českém městečku a druhého dne provází po pivovaru správní radu, kterou seznamuje se situací a také plány do budoucna. Radové však věnují pozornost spíše dění na zahradě pivovaru, kde Maryška rázně pomáhá řezníkům se zabíjačkou. Všichni jsou krásnou ženou okouzleni, zejména pak doktor Gruntorád. A když pánové skončí prohlídku, okázale vyjádří Francinovi svou nedůvěru, velmi ochotně se nechají pozvat paní správcovou na zabíjačkové pohoštění, které protáhne do pozdního večera.

Další den čeká Francina další nemilé překvapení. Na pivovarském dvoře se objeví jeho velmi svérázný a především velmi hlučný bratr Pepin. Francin tuší blížící se pohromu. První obětí Pepina se stane čeledín který si po jeho radě, jak se má správně sekat dřevo, usekne prst. A to jistě netuší, že to je jen první z nehod, které ho čekají pokaždé, když se s Pepinem potká. V Maryšce najde Pepin se svými bláznivými nápady spřízněnou duši. To se ovšem nelíbí Francinovi, který se sice snaží bláznivé nápady svého bratra nevnímat, čeho je však moc, toho je příliš. Nejprve rozzlobený Francin vykáže dvojici ze zahrady, zvolí však nešťastnou formulaci, aby si šli hlučet, třeba na komín. Pepin a Maryška ho totiž vezmou za slovo a vylezou na komín pivovaru. Zatímco se nahoře dobře baví, Francin dole umírá strachy. Dorazí doktor Gruntorád a současně přijedou také hasiči v čele s kominickým mistrem Giorgim, který je také jedním ze správců pivovaru. Ten vyleze na komín, aby oba vyzval k dodržování pořádku a ve jménu zákona jim přikázal slézt dolů. Jeho vylomeniny však pokračují a jejich důsledkem je nakonec vymknutý kotník paní správcové. Doktor Gruntorád nařídí klid na lůžku, aby se noha zhojila. Francin je spokojený, konečně bude mít klid a navíc může svou ženu obskakovat a zahrnovat pozorností. Raduje se však předčasně...

http://filmovy.stream.cz/film/22-postriziny

http://www.filmy-serialy.info/postriziny

Stammtisch10.12.2010 „Böhmisches Weihnachten“

11. Dezember 2010

Bräuche, Weihnachtslieder …..

Film „Weihnachten in Český Krumlov“ von Jan Hanzal

Nikolaus – Besuch bei Familien mit Kindern

09. Dezember 2010